Ungebetene Besucher: Was Du gegen Spam tun kannst

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Spam flattert jeden Tag millionenfach in die digitalen Postfächer dieser Welt. Wir haben Tipps für Dich, wie Du die unerwünschten E-Mails loswirst und dauerhaft weniger belästigt wirst.

Eine Definition

Ursprünglich war unter dem Begriff Spam lediglich ein recht unansehnliches Dosenfleisch aus den USA bekannt. In einem Monty-Python-Sketch wurde das Wort in wenigen Minuten hunderte Mal untergebracht und ist seitdem der Name der lästigen E-Mail. Bereits seit den frühen 90er Jahren gibt es Spam, der sich vor allem durch seine Unerwünschtheit auszeichnet. Die E-Mails landen unaufgefordert im Postfach und wollen Daten sammeln, wirkungslose Produkte verkaufen oder wurden in schlimmeren Fällen für Betrug oder die Verteilung von Viren erstellt.

Warum Du das Ziel von Spam bist und wie Du Dich befreien kannst

Selbst wenn Du niemals irgendwo Deine E-Mail-Adresse angegeben hast, bist Du nicht vor Spam sicher, denn die E-Mails erreichen im Grunde jedes Postfach, das je erstellt wurde. Es ist trotzdem sinnvoll, deine E-Mail-Adresse nur sparsam weiterzugeben. Online-Gewinnspiele sind beispielsweise häufig nur ein Werkzeug, um an Adressen zu kommen. Ein Blick in die AGB vor dem Anmelden bei neuen Netzwerken oder Portalen hilft weiter. Die Bombardierung ist sicher, wenn dort angegeben ist, dass Deine E-Mail-Adresse für Werbezwecke verwendet werden darf. Leider werden Adressen häufig auch ohne das Wissen der Nutzerinnen und Nutzer gesammelt, z. B. durch Bots. Ein weniger freizügiger Umgang mit Deiner E-Mail-Adresse und ein kurzer Blick in die AGB sind trotzdem eine gute Möglichkeit, Spam zu reduzieren.

Wie Du Ruhe in Dein Postfach bringst

Auch wenn Spam jeden von uns einmal nervt, gibt es doch gute Möglichkeiten, die Belästigung auf ein Minimum zu reduzieren. Viele Menschen löschen sie einfach ohne Umschweife aus ihrem Postfach, was zwar eine sicheres, aber doch kein besonders wirksames Mittel ist. Hilfreicher und auf Dauer sinnvoller ist ein Verschieben in den Spam-Ordner Deines Postfaches. Die Filter des Programmes werden ständig verbessert, indem eingegangene und von Dir eingespeiste E-Mails analysiert werden. Auch anders herum ist richtiges Sortieren wichtig, wenn z. B. E-Mails versehentlich im Spam-Ordner gelandet sind, denn auch hier lernt das Programm die richtige Zuordnung Deiner Mails. Außerdem ist es wichtig, die Betreffzeilen und üblichen Formulierungen kennenzulernen, damit Du die Mails keinesfalls öffnest. Viele Spam-E-Mails geben nämlich dann ein Signal an den Sender, dass der Account aktiv ist – und Du bekommst noch mehr Mails. Falls Du doch mal zu schnell auf Öffnen geklickt hast, bewahrt ein guter Virenschutz auf dem Computer und dem Handy vor dem Schlimmsten.